Musik

Streithähne Jay-Z und R. Kelly erobern Platz eins

Ihre gemeinsame Tour fand ein unrühmliches, vorzeitiges Ende, aber mit der gemeinsamen CD stürmen Jay-Z und R. Kelly nun die US-Charts. Dennoch fielen die Verkaufszahlen in der Halloween-Woche eher mäßig aus.

Ihre gemeinsame Tour fand ein unrühmliches, vorzeitiges Ende, aber mit der gemeinsamen CD stürmen Jay-Z und R. Kelly nun auf Platz eins der amerikanischen Album-Charts. „Unfinished Business“ (Island Def Jam) fand in der ersten Woche nach Veröffentlichung 215.000 Käufer, der Medienhype um den Streit der beiden Stars dürfte dem Absatz wohl ein wenig geholfen haben. Rang zwei belegt Trick Daddy, der von „Thug Matrimony: Married To the Streets“ (Atlantic) 145.000 Stück verkaufen konnte. Mit „Still Not Getting Any …“ vervollständigt Simple Plan das Neueinsteigertrio an der Spitze der Charts. Die Kanadier setzten 139.000 Exemplare ihrer CD ab.

Damit bleibt für Rod Stewart, den Spitzenreiter der letzten Woche, nur noch Platz vier. Nelly hält mit „Suit“ Position fünf, vor Ushers „Confessions“ und George Straits „50 Number Ones“. Dank des Filmstarts von „Ray“ befinden sich nun gleich zwei Platten mit Musik von Ray Charles in den Top Ten: Die posthumen Duette des Soul-Stars stehen auf acht, der Soundtrack zum Biopic mit Jamie Foxx in der Hauptrolle auf zehn. In der Halloween-Woche ließen die Verkaufszahlen im US-Handel erneut ein wenig nach. Mit 10,5 Mio. Einheiten gingen bis zum 31. Oktober zwei Prozent weniger Alben über die Verkaufstresen als in der Vorwoche. Das kumulierte Handelsplus seit Jahresanfang beträgt somit 4,5 Prozent, die Zahl der verkauften Alben 506 Mio. Stück.

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