So ein kleiner Schlenker hat Keith Richards anno 1975 einen Haufen Ärger beschert – oder besser gesagt: seitdem jahrelangen Ärger. Doch nun, 31 Jahre nach dem Vergehen, war es doch Zeit für eine Versöhnung mit der Staatsgewalt.
Damals war der Rolling Stone nämlich in dem kleinen Ort Fordyce mitten in Arkansas von einem Polizeibeamten wegen unsicheren Fahrens aufgehalten worden. Mit im Auto saßen Kollege Ron Wood und ein unbekannter Fan.
Der Ordnungshüter vermutete Marihuana-Konsum als Grund für die gefährliche Fahrweise und fand den entsprechenden Beweis tatsächlich im Besitz des Fans. Noch dazu trug Richards ein illegales Messer bei sich. Die Strafe: 162,50 Dollar, die der Gitarrist jedoch nie bezahlte.
Alles für den guten Eindruck
Die konsequente Verweigerung zahlt sich nun dafür aus: Gouverneur Mike Huckabee erließ kürzlich offiziell die Strafe mit der Begründung, dass Richards‘ Eindruck vom US-Bundesstaat Arkansas doch durch diese kleine Unstimmigkeit stark beeinträchtigt sein müsse. Vielleicht wird er ja bald als Wiedergutmachung zum Ehrenbürger von Fordyce ernannt?


