Musik

Stones vorerst nicht in China

Die Rolling Stones haben zwei geplante Konzerte in Shanghai und Peking vorerst ad acta gelegt – die organisatorischen Hürden in der Volksrepublik China erwiesen sich als zu hoch.

Die Rolling Stones haben zwei geplante Konzerte in Shanghai und Peking vorerst ad acta gelegt – die organisatorischen Hürden in der Volksrepublik China erwiesen sich als zu hoch. Die Organisation der Konzerte in den chinesischen Metropolen sei „viel komplizierter und schwieriger als erwartet“, ließ die Band verlauten. Ursprünglich wollten die Stones bereits im April in Peking, Shanghai und zweimal in Hongkong auftreten, verschoben die Konzertreise nach Ostasien aber wegen anhaltender Fälle von SARS-Erkrankungen in der Region. Am 7. und 9. November werden die Stones die Hongkong-Gigs nun im Rahmen eines Wohltätigkeitsfestivals für Opfer der SARS-Epidemie und ihre Angehörigen nachholen. Peking und Shanghai stehen nicht mehr auf dem Plan, obwohl die Band „in der Zukunft“ dort gerne auftreten wolle. Die Musik der Rolling Stones war in China erst nach politischen und wirtschaftlichen Reformen Ende der 70er-Jahre zugänglich. Auch die aktuelle chinesische Führung hat offensichtlich noch Probleme mit den Songs der Band. Wie einer der Tour-Organisatoren für die im April geplanten Konzerte erklärte, habe die Pekinger Regierung damals bereits vier Songs von Jagger/Richards auf den Index gesetzt: „Brown Sugar“, „Honky Tonk Women“, „Beast Of Burden“ und „Let’s Spend The Night Together“.