In einer Nation, in der der Slogan „Geiz ist geil“ nahezu täglich der Bevölkerung eingehämmert wird, kann die Luft für die gehobene Entertainmentindustrie schon mal dünn werden. Die Rolling Stones stehen deswegen, bildlich gesprochen, kurz vor dem Anschluss an ein Beatmungsgerät. Der Grund: Die Karten für ihr Konzert in Frankfurt verkaufen sich nur schleppend.
Eine knappe Woche vor Beginn der Deutschlandetappe ihrer laufenden Tournee sieht sich das Management mit einer nicht unerheblichen Menge an leeren Rängen konfrontiert. Deswegen hat der Veranstalter kurzerhand die Ticketpreise gesenkt. Bislang gab es für das Konzert in der Commerzbank-Arena ausschließlich Sitzplätze ab einem Preis von 82 Euro aufwärts. Durch die Umstrukturierung gibt es nun auch Stehplatzkarten für 59 Euro.
Zwei Fliegen mit einer Klappe
Außerdem wird die Bühne von der Stirn- an die Längsseite des Stadions verlegt. Die Maßnahme soll dem Publikum eine bessere Sicht ermöglichen und es näher ans Geschehen bringen. Zusätzlicher Nebeneffekt: Durch die Bühnenverlegung passen nur noch 25.000 statt 35.000 Besucher in die Arena.


