Nachdem in den letzten Tagen beständig spekuliert wurde, wie gravierend die Auswirkungen des von Keith Richards denn wirklich seien, besteht nun endlich Klarheit. Die leichte Gehirnerschütterung der anfänglichen Diagnose entpuppte sich als Blutgerinnsel, das Anfang der Woche operativ entfernt werden musste.
In einer Pressemitteilung vermeldete das Band-Management, dass der „kleinere Eingriff“ gut verlief. Dem 62-jährigen Gitarristen der Rolling Stones gehe es den Umständen entsprechend gut, einen Tag nach der OP habe er sich auch bereits mit seiner Familie unterhalten. Bis zur vollständigen Genesung werde es jedoch noch einige Wochen dauern.
Termine verschoben, Support-Acts festgelegt
In logischer Konsequenz müsse die Tournee der Altrocker, die ursprünglich Ende Mai in Europa fortgesetzt werden sollte, verschoben werden. Man gehe jedoch davon aus, dass die unterbrochene Welttournee bereits im Juni in die nächste Runde gehen könne. Genaue Termine sollen in Kürze bekannt gegeben werden.
Wie zum Trost wurden im Gegenzug einige Vorbands der „A Bigger Bang“-Konzertreihe benannt. In Deutschland sollen Guns’N’Roses die Massen anheizen, Kasabian sind für die Schweiz und Frankreich bestätigt, die Kaiser Chiefs werden den Support in Kroatien übernehmen und The Charlatans spielen in ihrer Heimat Großbritannien auf.


