Bevor er seinen Vertrag bei TVT unterschrieb, veröffentlichte Marcos Hernandez Anfang 2005 auf dem kleinen Independentlabel Ultrax Records seine Debüt-CD. „Normalerweise wird ein Künstler von einem Label entdeckt und aufgebaut. Bei mir war es etwas anderes. Ich hatte mir schon einen Namen gemacht, bevor TVT überhaupt angefragt hat. Die meisten Songs waren schon da und mussten nur noch ein wenig aufpoliert werden“, sagt der Sänger.
Vor seiner Solokarriere konnte er schon reichlich Erfahrung in einer Boygroup Namens Sons Of Harmony sammeln. „Für mich war das eine sehr wichtige Zeit“, erklärt Marcos Hernandez. „Ohne die Sons Of Harmony wäre ich heute nicht der Künstler, der ich bin. Aufgrund der Erfahrungen mit der Band konnte ich viele Fehler als Solokünstler vermeiden.“
Gereifter Sänger
Sein TVT-Debüt klingt entsprechend reifer als vergleichbare Erstlingswerke anderer junger Sänger. Zudem hinterließen die Auftritte im Vorprogramm von etablierten Künstlern wie Destiny’s Child, Jessica Simpson und Pink bei ihm einen bleibenden Eindruck. Sie halfen ihm dabei, sich als Künstler festzulegen, auch wenn er auf „C About Me“ seinen endgültigen Sound noch nicht gefunden hat.
In den 14 Tracks präsentiert der Texaner eine abwechslungsreiche und eingängige Mixtur aus Pop, Soul, R&B und HipHop. Dafür wurden mit Scott Storch (Snoop Dogg, Busta Rhymes), Steve Morales (Enrique Iglesias) und Jerome Harmon einige namhafte Produzenten verpflichtet.
Aus der Vergangenheit
Das Ergebnis kann sich hören lassen, den Marcos Hernandez versteht es in Songs wie „The Ay I Do“ oder „Best Of My Love“ geschickt, auf die richtigen emotionalen Knöpfe zu drücken. Acht Titel seines ursprünglichen Debütalbums haben es auch auf „C About Me“ geschafft, die restlichen sechs Nummern kamen neu dazu.
Und bei einigen Stücken war Marcos Hernandez bereits als Autor beteiligt. „Ich habe schon eigene Songs geschrieben, als ich noch Mitglied der Sons Of Harmony war. Man ist als Künstler natürlich unweigerlich im Vorteil, wenn man auf sein eigenes Material zurückgreifen kann. Da fällt es viel leichter, seinen eigenen Stil zu definieren.“


