Rod Stewart hat in einer neuen Runde vor Gericht wieder den Kürzeren gezogen. Für ein im Jahr 2000 aus Gesundheitsgründen abgesagtes Konzert in Las Vegas sollte der Brite die Vorschüsse zurückzahlen. Inklusive Zinsen und Strafen verdonnerte ihn ein Bundesgericht nun zu über drei Mio. Dollar.
Nach dem Urteil einer niederen Instanz sollte Stewart nur zwei Mio. Dollar begleichen, nun schraubte Richter Larry Hicks die Summe auf 3,06 Mio. Dollar hoch. Zudem muss der Anwalt des Altrockers 153.483 Dollar wegen Missachtung des Gerichts bezahlen.
Der Streitfall ist inzwischen fünf Jahre alt: Stewart hatte im Dezember 2000 ein Konzert im Rio-Casino der Unterhaltungskette Harrah’s Entertainment wegen einer Krebsbehandlung abgesagt und danach die vorab überwiesenen Garantiesummen nicht zurückerstattet. Der Sänger wollte sein Konzert nachholen, Harrah’s verzichtete und wollte das Geld zurück.



