NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück hat am Dienstagabend das Rock’n’Popmuseum im westfälischen Gronau eröffnet. Angesichts der hohen Investitionen erwarte man nun eine erfolgreiche Umsetzung des Konzepts, betonte der SPD-Politiker. Das Museum hatte rund zehn Mio. Euro gekostet, wovon das Land NRW die Hälfte getragen hat. „Insgesamt muss man in Deutschland wieder mehr am Gelingen als am Scheitern einer Sache interessiert seien“, gab Steinbrück den geladenen Gästen mit auf den Weg. Zuvor hatte Initiator Udo Lindenberg den übergreifenden Charakter des Museums betont. „Hier soll auch ein Laboratorium für Nachwuchskünstler aus Deutschland und den benachbarten Niederlanden entstehen“, sagte der gebürtige Gronauer. Das Museumsgebäude solle Forum für Konzerte werden, das dort jetzt beheimatete Tonstudio der Gruppe Can für eigene CD-Produktionen genutzt werden. „Auch die Gründung eines Gronau-Labels ist vorstellbar“, erklärte Lindenberg.
Steinbrück eröffnete Rock’n’Popmuseum
NRW-Ministerpräsident Peer Steinbrück hat am Dienstagabend das Rock’n’Popmuseum im westfälischen Gronau eröffnet. Das rund zehn Mio. Euro teure Projekt war zur Hälfte vom Land finanziert worden.



