BMG-Europe-Chef Thomas M. Stein will die Umsatzrendite seines Unternehmens im nächsten Jahr auf fünf bis zehn Prozent steigern. „Alles andere würde ich als dramatisch schlecht bezeichnen“, sagte er der „Financial Times Deutschland“. Bei BMG müsse sich „einiges ändern“, erklärte Stein. So sei zum Beispiel die derzeitige Firmenstruktur zu überprüfen. Außerdem lasse die Kommunikation zwischen den einzelnen Regionalbüros zu wünschen übrig. Das künstlerische Potenzial der Firma bezeichnete Stein als ausreichend, es werde jedoch nicht ausreichend verwertet. Wie er die geplante Renditesteigerung verwirklichen will, sagte Stein im Gespräch mit dem Blatt nicht. Im bislang erfolgreichsten BMG-Geschäftsjahr (1999/2000) erzielte das Unternehmen eine Gewinnmarge von 4,7 Prozent. Die „FTD“ beruft sich jedoch in ihrem Artikel auf Insider, die für das abgelaufene Geschäftsjahr (bis einschließlich Juni) bei einem weltweiten Umsatz von rund vier Milliarden Dollar von einem Verlust in Höhe von etwa 150 Millionen Dollar berichten.
Stein will Umsatzrendite von BMG steigern
BMG-Europe-Chef Thomas M. Stein will die Umsatzrendite seines Unternehmens im nächsten Jahr auf fünf bis zehn Prozent steigern. Außerdem müsse die Firmenstruktur überdacht werden, sagte er der „FTD“.


