Hierzu vereinbarte der Kaffeeverkäufer eine Partnerschaft mit dem Computerhersteller Hewlett Packard, der die Läden mit den nötigen Computern ausstatten soll. Zudem schloss Starbucks bereits Lizenzierungsabkommen mit der Mehrzahl der Plattenmajors. Somit steht den Musikfans zum Start von music-to-go ein Angebot von 250.000 Titeln zur Verfügung. Die Palette reicht Unternehmensangaben zufolge von Britney Spears über The Polyphonic Spee bis zu Yo-Yo Ma und Ray Charles.
Die erste Starbucks-Filliale mit Musikangebot öffnet am 16. März im kalifornischen Santa Monica. Innerhalb der nächsten zwei Jahre will das Unternehmen den Service auf 2500 Outlets erweitern. Starbucks verzeichnet einen Jahresumsatz von 4,1 Milliarden Dollar und erreicht wöchentlich 30 Millionen Gäste. Starbucks-Chairman Howard Schultz spricht von „einer großen Idee“, die in Verbindung mit einer „attraktiven Lifestyle-Marke“ wie Starbucks einen „riesigen Markt für den Verkauf von Musik“ erschließen könne.
Hingegen beurteilt Josh Bernoff, Analyst von Forrester Reserach, die Erfolgsaussichten skeptisch. Als Gründe führt er die mangelnde musikalische und technische Kompetenz, etwa bei Computerproblemen, des Starbucks-Thekenpersonals an.


