Bruce Springsteens Engagement für den US-Präsidentschaftskandidaten John F. Kerry und seine öffentlich erklärte Abneigung gegen den Amtsinhaber George W. Bush erhalten ein Echo: Die republikanische Politikerin Marilyn O’Grady, die sich in New York um das Amt einer Senatorin bewirbt, greift den Musiker in ihrer Wahlwerbung an. „Er glaubt wohl, dass er Ihnen erklären darf, wie Sie wählen sollen, nur weil er mit ein wenig Singen und Tanzen Millionen gemacht hat“, so O’Grady in einem 30-Sekünder. „Hier ist mein Votum dazu: Boykottieren Sie den Boss. Wenn Sie ihm seine Politik nicht abkaufen, dann kaufen Sie auch seine Musik nicht mehr.“ Springsteen und R.E.M. sind die Headliner bei der „Vote for Change“-Tour, die am 1. Oktober in Pennsylvania beginnt und vor allem in den laut Umfragen wechselwählerischen Bundesstaaten Ohio, Wisconsin und Florida Halt macht. Mit auf der Anti-Bush-Tournee: die Dixie Chicks, Pearl Jam und Bright Eyes. Springsteens Song „No Surrender“ ist inzwischen auch Bestandteil der Kampagne von John Kerry.
Springsteen hört das Echo der Republikaner
Bruce Springsteens Engagement für den US-Präsidentschaftskandidaten John Kerry erhält ein Echo: Die republikanische Politikerin Marilyn O’Grady greift den Musiker nun in ihrer Wahlwerbung an.


