New Yorks Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer ist sauer auf die US-Medienaufsicht FCC: Deren Vergleichsverhandlungen mit amerikanischen Radiosendern unterminiere seine Ermittlungen in der Payola-Frage. Die Federal Communications Commission fasst die Radios nach Spitzers Ansicht zu sehr mit Samthandschuhen an.
Medienberichten zufolge nähert sich die FCC außergerichtlichen Einigungen mit den führenden Radiogruppen des Landes in niedriger einstelliger Millionenhöhe. Diese Art von Kuhhandel würde die Verhandlungen seines Büros mit den der Bestechlichkeit verdächtigten Sendern ernsthaft sabotieren, erklärte Spitzer nun. Die FCC wolle den Radios nur ein wenig auf die Finger klopfen, statt sie angemessen zu bestrafen.
Der Chefermittler von New York, der sich derzeit um das Amt des Gouverneurs in seinem Bundesstaat bewirbt, fordert von Firmen wie CBS, Entercom, Clear Channel oder Citadel eher Vergleichszahlungen in der Region um 20 Mio. Dollar.



