Musik

Spitzer fühlt Radios im Payola-Fall auf den Zahn

Nach den Majorkonzernen knöpft sich New Yorks Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer bei seinen Payola-Ermittlungen nun die Radiosender vor. Neun der größten Netzwerke sollen bereits Vorladungen erhalten haben.

Nach den Majorkonzernen knöpft sich New Yorks Generalstaatsanwalt Eliot Spitzer bei seinen Payola-Ermittlungen nun auch die Radiosender vor. Neun der größten Netzwerke sollen bereits Vorladungen erhalten haben. Welche Sendergruppen er im Visier hat, verriet Spitzer nicht. Stattdessen verwies er darauf, wie durchdrungen die gesamte Branche von diesem illegalen Bestechungssystem ist.

Viele der bekanntesten Songs der jüngeren Vergangenheit seien darin verwickelt gewesen. Mehr Details lieferten die Fernsehnachrichten von ABC, die die betroffenen Unternehmen und Künstler beim Namen nannten. So sollen u.a. Clear Channel, Infinity/CBS Radio, Citadel, Cox, Cumulus, Pamal und Entercom Vorladungen aus Spitzers Büro erhalten haben.

Die Ermittler haben zudem festgestellt, dass Songs von Künstlern wie Celine Dion, Jennifer Lopez, Jessica Simpson, Maroon 5, Switchfoot oder Good Charlotte von den Payola-Zuwendungen der Labels und ihrer freien Promoter profitiert haben sollen.

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