Musik

Soulfood Music Distribution: Harte Sachen von Hardcore bis Gothic

Massacre Records, AFM und Hammerheart zählen zu den größten Rock-Labels bei Soulfood Music Distribution. Aufgrund jahrelanger guter Beziehungen zu Plattenfirmen, Promoagenturen und Presse sieht der keine Probleme, auch auf dem Metal-Markt Fuß zu fassen.

“Den Endverbraucher interessiert ja nicht, wie der Vertrieb heißt, er muss nur die CDs finden können“, meint Jochen Richert, Managing Director bei Soulfood Music Distribution. „Dass uns Labelpartner wie Massacre oder AFM von Anfang an ihr Vertrauen ausgesprochen haben, ehrt uns und wirft ein positives Bild auf die Arbeit der Soulfood- Crew.“ Harte Musik aus dem Metalbereich, aber auch aus angrenzenden Sparten wie Hardcore, Punk oder Gothic gehört jedenfalls traditionell zu den Soulfood-Stärken, so Richert. „Und da ich auch persönlich noch immer sehr eng mit der Szene verbunden bin und jedes Jahr zu den entsprechenden Festivals pilgere, habe ich einen guten Überblick.“

Damit dürfte einem erfolgreichen Start von Soulfood auch auf dem Rock- und Metal-Markt nichts im Weg stehen. Zumal sich auch gleich einige interessante Schwerpunkte ankündigen, darunter „Antichrist“, das 13. Album der Bayreuther Formation Das Ich. „Deren letztes Studioalbum, ‚Egodram‘, verkaufte in Deutschland retourenbereinigt über 15.000 Einheiten. Darum gehen wir mit dem neuen Werk ganz klar auf Chartkurs“, so Richert. Ganzseitige Anzeigen in allen Gothic- Magazinen, Titelstories – zum Teil gemeinsam mit In Strict Confidence, dem zweiten derzeitigen Schwerpunkt aus diesem Bereich – finden in Orkus, Sonic Seducer und einigen kleineren Heften statt. Bauzaunplakatierung in Leipzig im Zuge des „Wave Gothic Treffens“ Ende Mai und bundesweite Releaseparties in den entsprechenden Szeneclubs sorgen für eine zielgruppenorientierte Promotion.

Im traditionellen Bereich wird von AFM Records, einem der Aufsteigerlabels der letzten Jahre, der brandneue Longplayer von Tankard erscheinen. „Die Band geht back to the roots und liefert mit ‚B-Day“ ein Album ab, das genau auf die Fans der ersten Stunde abgestimmt ist“, findet Richert. AFM Records werden diese Veröffentlichung mit umfangreichen Marketing- und Promotion unterstützen. Massacre geht Ende Juni mit einem hoffnungsvollen Newcomer namens Majesty an den Start. Dazu Richert: „Majesty gilt als die deutsche Antwort auf Manowar.“ Songs vom neuen Majesty-Longplayer „Swords & Sorcery“ werden auf den Samplern der Metal-Magazine „Rock Hard“ und „Hammer“ vertreten sein. Für den Handel gibt es Snippet-CDs, und im Vorverkauf wird mit einem gesenkten Handelsabgabepreis gearbeitet.

Nicht unerwähnt will Richert auch Pyogenesis lassen. Mit ihrem Album „She Makes Me Wish I Had A Gun“ sei der Band das Rock/Alternative-Comeback des Jahres gelungen, urteilt die eitschrift „Visions“. „Eine Tour und eine große Resonanz in der Presse zum Erscheinungstermin im Juni werden für entsprechendes Feedback auf der Konsumentenseite sorgen“, verspricht Richert. Damit sollte die Gruppe mühelos an alte Erfolge anknüpfen können.