Die Musikbranche erzielte in Südkorea einen erneuten Teilerfolg in der Auseinandersetzung mit nicht autorisierten P2P-Systemen. Diesmal sorgte ein Bezirksgericht in Seoul dafür, dass die letzte Inkarnation der Tauschbörse Soribada, genannt Soribada 3, vom Netz ging. Mit dieser Version hatten die Betreiber der Börse nach Medienberichten versucht, ihrer ursprünglichen Tauschplattform einen kommerziellen Aspekt zu verpassen: Nutzer des Systems mussten sich nun Anmelden und Einloggen.
Bereits Ende August hatte ein Gericht in Seoul die Soribada-Betreiber, die Brüder Yang Jung-hwan und Yang Il-hwan, dazu verurteilt, den Zugang zu rund 67.000 urheberrechtlich geschützten Titeln zu verhindern. Auch die Verbreitung der P2P-Software von Soribada wurde untersagt.


