Musik

Sony-Platten machen das Rennen in den US-Charts

Nach einer erneut schwachen Verkaufswoche erobert Omarion mit seinem Solodebüt Platz eins der US-Albumcharts. Und dank Platz fünf für Tori Amos kann Sony Music gleich zwei Neuzugänge in den Top Ten feiern.

Nach einer erneut schwachen Verkaufswoche erobert Omarion mit seinem Solodebüt „O“ aus dem Stand Platz eins der US-Albumcharts. Das ehemalige Mitglied der Boy Band B2K sichert sich mit 182.000 Verkäufen in der ersten Woche die Spitzenposition und verdrängt damit Ray Charles mit „Genius Loves Company – Duets“ auf Rang zwei. Die Duette setzten weitere 109.500 Exemplare ab und haben inzwischen 2,5 Mio. Stück in den USA verkauft. Green Days „American Idiot“ hat noch 200.000 Einheiten mehr auf dem Konto und fand in der Woche bis zum 27. Februar weitere 108.800 Fans. „The Documentary“ von The Game schafft mit 105.000 Kopien Position vier. 83.000 Units von „The Beekeeper“ ermöglichen Tori Amos den Neueinstieg auf Rang fünf; somit kann die Sony Music Label Group U.S. gleich zwei neue Titel in den Top Ten platzieren.

Sechster ist John Legend, dessen „Get Lifted“ weitere 80.000 Stück verkaufte und inzwischen bei über einer dreiviertel Million liegt. Position sieben geht an die Compilation „Kidz Bop“, die dank 18 kindgerechter Coverversionen aktueller Hits 74.000 Einheiten verkaufte. An achter Stelle genügen Eminem weitere 70.000 Units von „Encore“, was die Zwischenbilanz dieses Albums auf nunmehr 4,2 Mio. US-Verkäufe bringt. 3 Doors Down rutschen mit 68.000 Exemplaren von „Seventeen Days“ ab auf Rang neun, gefolgt von Kelly Clarkson. Die „American Idol“-Siegerin der ersten Staffel zeigt sich langlebiger, als viele Kritiker geglaubt hatten: „Breakaway“ setzte mit den 64.000 Einheiten der vergangenen Woche bisher insgesamt 1,5 Mio. Stück ab.

Die Bilanz der US-Branche für die ersten beiden Monate liest sich indes eher ernüchternd: Insgesamt konnten Handel und Labels bis Ende Februar 88,7 Mio. Alben absetzen. Das sind 10,6 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Jahres 2004. Die etwas mehr als 11,2 Mio. Stück der letzten Woche sind noch mal ein Achtel weniger als in der ohnehin schon durchwachsenen Vorwoche. Besonders das aktive Charts-Repertoire hinkt mit einem Minus von fast 14 Prozent bei den Verkäufen hinterher, Katalogtiteln fehlen lediglich fünf Prozent auf die Verkaufszahlen des Vorjahres.

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