In den USA mehren sich die Anzeichen dafür, dass bei Sony Music eine Entlassungswelle im Sales- und Distribution-Bereich bevorsteht. Ungenannte Quellen bei Sony befürchten auch, dass die beiden wichtigsten US-Labels, Epic und Columbia, künftig mit einem gemeinsamen Vertrieb auskommen müssen. Spekulationen, wonach die bevorstehenden Umstrukturierungen bis zu 1000 Arbeitsplätze kosten sollen, gelten laut US-Medien inzwischen als zu hoch geschätzt. Unklar ist, wann das Management seinen Umbauplan bekannt machen wird. Für Beobachter gilt der Stichtag 31. März als wahrscheinlich. Dann beendet Sony sein Geschäftsjahr. Für die deutsche Niederlassung von Sony Music dürfte diese Roßkur keine Auswirkungen haben. Erst kürzlich sagte GSA-Chef Balthasar Schramm zwar, dass sich die Firma „den Entwicklungen des Marktes anpassen“ müssen wird. Laut „Handelsblatt“ sollte es 2003 jedoch keine größeren Entlassungen mehr geben. Der personelle Aderlass fand bereits im Jahr 2002 mit einem Abbau in Höhe von 20 Prozent statt.
“ (04.03.03)
“ (24.02.03)


