Musik

Sony-Chef Stringer erwartet Profit bei Sony Music

Sony Music Entertainment International (SMEI) geht davon aus, das Geschäftsjahr im März mit schwarzen Zahlen zu beenden.

Sony Music Entertainment International (SMEI) geht davon aus, das Geschäftsjahr im März mit schwarzen Zahlen zu beenden. Howard Stringer, Amerika-Chef der Sony Corporation und President von SMEI, sagte am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos: „Unsere Umsätze haben sich verbessert und gleichzeitig sind auch unsere Verluste geschrumpft. Bis zum Ende des Fiskaljahrs wird Sony Music profitabel sein, wobei es noch zu früh ist, um sich 100 Prozent sicher zu sein.“ Stringer macht die konsequente Haltung der Industrie gegenüber Filesharern verantwortlich für die leichte Trendwende. Die Klagen der RIAA und anderer Verbände hätten eine deutliche Wirkung gezeitigt. Dennoch sieht er den Kampf längst nicht beendet: „Die Situation hat sich verbessert, aber ist gibt noch immer ein Problem.“ Gleichzeitig beklagte Stringer, dass im Digitalmarkt derzeit zu viele inkompatible Systeme nebeneinander agieren: „Im Moment laufen alle parallel: Apple, Microsoft, wir.“ Er plädierte für einen gemeinsamen Systemstandard, der alle Formate der einzelnen Hersteller und Inhaltelieferanten vereinbar macht. Die Entwicklung eines Open Standard habe im nächsten halben Jahr Priorität.

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