Sony BMG und EMI Publishing wollen künftig auf dem nordamerikanischen Markt bei der Entwicklung neuer Formate vom mobilen Videoclip bis zur DualDisc Hand in Hand arbeiten. Einen entsprechenden Vertrag hätten Andrew Lack als CEO von Sony BMG und EMI-Verlagschef Martin N. Bandier bereits unterschrieben, berichtet zumindest die „New York Post“. Das Abkommen soll helfen, die Entwicklung von On-Demand-Angeboten mit Musikvideos, 30-sekündigen Master-Ringtones oder Ringback-Dienstleistungen für Kunden in den USA und Kanada zu beschleunigen. Laut Lack profitieren beide Seiten – Sony BMG als eine der beiden weltgrößten Plattenfirmen und der EMI-Publishingarm als weltgrößter Musikverlag – von dieser Zusammenarbeit. Bandier peilt über diese Kooperation hinaus aber auch Deals mit anderen Majors an: „Wir hoffen, damit die Tür auch für alle anderen Plattenfirmen geöffnet zu haben“, meinte er.
Während Klingeltöne laut aktueller Zahlen der US-Beratungsfirma Consect weltweit ein Geschäft in der Größenordnung von vier Mrd. Dollar sind, entfallen auf den US-Markt erst rund 300 Mio. Dollar. Bis 2008 soll dieser Wert nach Angaben von Consect-CEO Mark Frieser aber auf eine Mrd. Dollar wachsen.


