Die Universal Music Group bleibt nach neuesten Erhebungen des internationalen IFPI-Dachverbands weiterhin weltweiter Marktführer im Tonträgergeschäft. Allerdings büßte Universal mit einem Weltmarktanteil von 23,5 Prozent für das Jahr 2003 im Vergleich zum Vorjahr fast zwei Prozentpunkte ein. Eine fusionierte Sony BMG hätte Universal mit kumulierten 25,1 Prozent den ersten Rang abgelaufen.
Größter Gewinner unter den Majors war BMG: Der Bertelsmann-Musikarm konnte von 9,6 Prozent im Jahr 2002 auf nun 11,9 Prozent im Jahr 2003 zulegen. Allerdings reicht es für BMG damit im Konzert der Konzerne erneut nur für den fünften Rang. EMI verdrängte dagegen mit einem Weltmarktanteil von nun 13,4 Prozent (Vorjahr: 12,2) Sony mit 13,2 Prozent (Vorjahr: 14,2) vom zweiten auf den dritten Platz. Als vierter konnte Warner mit nun 12,7 Prozent fast einen Prozentpunkt hinzugewinnen. Die unabhängigen Plattenfirmen kommen kumuliert auf einen Marktanteil von 25,3 Prozent, im Vorjahr waren es noch 27,1 Prozent. Die IFPI gibt die Weltmarktanteile erst zum dritten Mal bekannt. Als Basis dienen die Verkäufe von Ton- und Bildträgern an den Handel. Downloads sind derzeit noch nicht Teil der Statistik, sollen aber in den kommenden Jahren einfließen.


