Die Bilanz des Sony-Konzerns für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahrs weist bis Ende Dezember erstmals auch Zahlen für Sony BMG aus. Die seit August 2004 als Joint Venture mit Bertelsmann geführte Sparte erzielte im Berichtszeitraum Umsätze in Höhe von 1,5 Mrd. Dollar, das Ergebnis vor Steuern lag bei 35 Mio. Dollar und der Nettogewinn bei 21 Mio. Dollar. Das Vorsteuerergebnis von Sony BMG berücksichtigt zudem Umstrukturierungskosten in Höhe von 168 Mio. Dollar.
In die Sony-Konzernkennzahlen fließt dank Sony BMG ein Nettogewinn von elf Mio. Dollar ein. Parallel dazu weist Sony in der Quartalsbilanz auf nicht vergleichbarer Basis gemeinsame Zahlen für die japanische Musiksparte SMEJ und das internationale Verlagsgeschäft aus – beide Sparten zählen nicht zum Joint Venture Sony BMG: Von den Umsätzen von umgerechnet 547 Dollar entfielen 86 Prozent auf SMEJ und 14 Prozent auf die bei Sony weiterhin unter der Bezeichnung SMEI geführte internationale Verlagssparte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet das auf Yen-Basis einen Umsatzrückgang um gut 60 Prozent, allerdings zählte damals auch noch das internationale Sony-Plattengeschäft mit zum Konzern. Laut Sony-Chef Nobuyuki Idei legte SMEJ bei den Umsätzen im Vergleich zum Vorjahresquartal um gut zehn Prozent zu, auch das operative Ergebnis sei „signifikant gestiegen“.


