Obwohl es 15 neue Titel in die aktuellen Top 50 schafften, lahmt der US-Markt weiter. 9,68 Millionen Alben – 3,7 Prozent weniger als in der Woche davor und 1,6 Prozent weniger als zur selben Zeit vor einem Jahr – verkaufte der Handel in den sieben Tagen bis zum 24. September. Mit den seit Jahresanfang 383,7 Millionen verkauften Alben hinkt der US-Handel also weiterhin mit rund fünf Prozent den 2005er-Ergebnissen hinterher.
Daher kann Justin Timberlake auch trotz deutlich nachlassenden Käuferinteresses Platz eins halten. „FutureSex/LoveSounds“ setzte in der zweiten Woche nach VÖ 217.000 Exemplare ab, die zur Gesamtverkaufszahl von 901.000 beitragen. Damit dürfte der Jive-Act in der kommenden Woche die Platingrenze überschreiten.
Und obwohl Timberlakes Zugkraft merklich nachließ, dürfte man bei Sony BMG einigermaßen zufrieden sein. Denn mit fünf weiteren Titeln hat der Major die Top Ten in dieser Woche fest im Griff. Da ist zunächst Clay Aiken, der es nach 205.000 Verkäufen mit „A Thousand Different Ways“ aus dem Stand auf Rang zwei schafft. Auf vier steigt Kenny Chesney mit 137.000 Kopien von „LIVE: Live Those Songs Again“ ein, John Mayers „Continuum“ belegt mit 133.000 Einheiten Rang fünf, 91.000 Stück von „B’Day“ bescheren Beyoncé Platz sechs, und Bob Dylans „Modern Times“ schaffen es dank 68.000 zahlender Fans auf den zehnte Rang.
Dazwischen schart sich die Konkurrenz, wobei es Universal Music mit drei Alben noch am besten erwischt: Black-Eyed-Peas-Frontfrau Fergie steigt mit ihrem Solodebüt „The Dutchess“ nach 142.000 Verkäufen auf Platz drei ein, Diana Krall setzt solide 85.000 Exemplare von „From This Moment On“ für Rang sieben ab, und „Extreme Behaviour“ von Hinder erreicht nach weiteren 69.000 Verkäufen Position neun. Die letzte Top-Ten-Position bleibt einem EMI-Künstler vorbehalten: Chingy steigt mit 70.000 Kopien von „Hood Star“ an achter Stelle in die Charts ein.



