Der Mobilfunkanbieter Vodafone wird seine japanische Tochter, Vodafone K.K., Medienberichten zufolge veräußern. Käufer ist demnach der japanische Breitbandanbeiter Softbank. Der Verkaufspreis soll bei knapp 13 Mrd. Euro liegen, wird u.a. vom “ Wall Street Journal“ un der „Financial Times“ spekuliert. Angeblich planen die Finanzinvestoren Cerberus und Providence ebenfalls eine Offerte. Ob diese noch rechtzeitig kommt, kann jedoch bezweifelt werden: Branchenkenner gehen von einem zeitnahen Abschluss zwischen Vodafone und Softbank aus.
Vodafone, der nach Umsatz weltgrößte Mobilfunkkonzern, hatte kürzlich bestätigt, mit Softbank über einen Verkauf von Vodafone K.K. zu verhandeln.
Die japanische Tochter ist drittgrößter Anbieter im Land der aufgehenden Sonne mit einem Marktanteil von 17 Prozent und 15,1 Mio. Nutzern. Unangefochtener Marktführer ist NTT DoCoMo mit 50,7 Mio. Kunden.
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