Musik

Snoop zeigt keine Reue

Bei dem gegen ihn laufenden Gerichtsverfahren wegen illegalen Waffenbesitzes konnte der US-Rapper seinen Kopf nochmals aus der Schlinge ziehen.

Aufatmen heißt es derzeit für Snoop Dogg: Der Gangsta-Rapper, der sich gleich wegen mehrerer Delikte vor Gericht verantworten muss, ist seiner drohenden Inhaftierung vorerst entgangen. Vor einem Gericht in der Nähe von Los Angeles plädierte er auf „nicht schuldig“. Anhand dieser Aussage wurde die Fortführung der Verhandlung auf Anfang April vertagt.

Hauptsächlich geht es in dem Verfahren um den Vorwurf des illegalen Waffenbesitzes. Vor knapp vier Monaten wurde der 35-jährige Musiker auf dem John-Wayne-Flughafen im kalifornischen Irvine mit einem Teleskop-Schlagstock im Handgepäck erwischt. Seine Anwälte erklärten nun, dass es sich dabei lediglich um eine Requisite für ein Musikvideo gehandelt habe. Sollten die Richter dieser Erklärung keinen Glauben schenken, drohen Snoop bis zu drei Jahre Haft.

Zwei Monate Galgenfrist

Darüber hinaus sind gegen den Rapper noch zwei weitere Delikte anhängig. Hierbei geht es ebenfalls um das unerlaubte Mitführen von Waffen sowie um Drogenbesitz.

Weil das Vorstrafenregister von Snoop Dogg eine Fülle ähnlicher Vorfälle aufweist, will die Staatsanwaltschaft den Fall noch nicht zu den Akten legen. Wegen Doggs „krimineller Vergangenheit und seiner offensichtlichen und anhaltenden Missachtung der Gesetze“ werde der Fall weiter verfolgt, so eine Sprecherin. Am 5. April steht der nächste Gerichtstermin an.