Musik

Snoop soll Spitzel sein

Labelboss Marion „Suge“ Knight beschuldigt seinen ehemaligen Schützling, für die Polizei als geheimer Informant tätig zu sein.

Vielleicht lag es nur daran, dass er auch im wahren Leben permanent stoned ist, aber nichtsdestotrotz war seine Darstellung des dauerbekifften Polizeispitzels Huggy Bear im Kino-Remake von „Starsky & Hutch“ eine kleine Glanzleistung – die Snoop Dogg angeblich auch fernab der großen Leinwand brillant ausüben soll. Das zumindest wirft ihm sein ehemaliger Plattenboss Marion „Suge“ Knight vor.

Der Gründer des berühmten Hip-Hop-Labels Death Row Records ist überzeugt, ernsthafte Beweise für seine Anschuldigungen zu haben. Ihm zufolge sei es komplett unglaubwürdig, dass Snoop – der in den vergangenen Wochen ganze drei Mal wegen Drogen- und Waffenbesitzes mit dem Gesetz in Konflikt geraten war – jedes Mal um eine Haftstrafe herumgekommen sei.

Cop und Killer

Gegenüber dem Onlinemagazin pagesix.com meinte Knight: „Snoop ist eine Ratte. Er ist ein Informant der Polizei. Er ist der einzige, der nie ins Gefängnis muss, egal, was er tut. Ich mag keine Ratten.“

Geschürt worden sein dürften die paranoiden Anwandlungen wohl durch ein Interview, das in der aktuellen Ausgabe des amerikanischen „Rolling Stone“ zu lesen ist. Darin erzählte Snoop, dass man ihn verdächtige, Knight früher oder später töten zu wollen.