Musik

Smashing Pumpkins scheitern in USA an T.I.

Eine Reihe von Neueinsteigern in den US-Charts kann die Führungsposition von T.I. nicht gefährden. Bei erneut schwachen Verkaufszahlen konnte sich aber eine Indie-Band unter den ersten Zehn platzieren.

Eine Reihe von Neueinsteigern in den US-Charts kann die Führungsposition von T.I. nicht gefährden. „T.I. vs. T.I.P.“ hält mit 175.000 Verkäufen in der zweiten Woche Rang eins – das entspricht einem Absatzminus von über 60 Prozent. Trotz dieses Einbruchs steigen die Smashing Pumpkins nach siebenjähriger Pause nur auf Position zwei ein. „Zeitgeist“ wollten in der ersten Woche 145.000 Fans haben. Das Doppelalbum „Hannah Montana 2/Meet Miley Cyrus“ aus dem Disney-Stall rutscht damit an die dritte Stelle ab. 128.000 Verkäufe sind ein Absatzminus von 32 Prozent.

73.000 Verkäufe von „Our Love To Admire“ bescheren Interpol erstmals den Einstieg in den Top Ten. Die Rockband verdrängt damit Kelly Clarkson auf Platz fünf, deren „My December“ mit 59.000 Exemplaren um fast die Hälfte einbricht, und Bon Jovi auf Rang sechs – „Lost Highway“ verlor bei 55.000 Kopien gut 40 Prozent des Absatzes. Stabil zeigt sich indes „Minutes To Midnight“ von Linkin Park. 54.000 weitere zahlende Fans lassen das Album um zwei Plätze an die siebte Stelle klettern.

Der allgemein schrumpfende Markt sorgt dafür, dass Fergie mit „The Dutchess“ nach 50.000 Verkäufen in der 43. Chartswoche zurück unter die ersten Zehn gelangt und dabei nur knapp vor Amy Winehouse bleibt, deren „Back To Black“ mit 49.000 Einheiten an neunter Stelle rangiert. Die anhaltend schwache Konjunktur im Tonträgerhandel sorgt aber auch dafür, dass eine von der Kritik schon lange gelobte Indie-Band in den Top Ten landet: Die Formation Spoon aus dem texanischen Austin steigt mit 46.000 Verkäufen von „Ga Ga Ga Ga Ga“ auf Platz zehn ein.

Insgesamt verkaufte die US-Branche in der Woche bis zum 15. Juli 8,3 Millionen Alben. Das sind 4,9 Prozent weniger als in der Vorwoche und 10,8 Prozent weniger als in der Vergleichswoche des Jahres 2006. Die 246,8 Millionen Einheiten, die seit Jahresbeginn verkauft wurden, entsprechen derzeit einem kumulierten Minus von 15 Prozent.

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