Das Jahr 2004 endete für den amerikanischen Satellitenradiobetreiber Sirius noch besser als zunächst angenommen. Die Abonnentenzahl bei der Nummer zwei im US-Markt stieg auf über 1,14 Mio. zahlende Kunden.
Kurz nach Weihnachten hatte das Unternehmen eine vorläufige Vertriebsbilanz veröffentlicht, die das Erreichen des Planziels von einer Mio. Kunden bis Jahresende verkündete. Dass diese Zahl nun deutlich überboten wurde, veranlasste die Firma am 3. Januar zu einer weiteren Pressemitteilung. CEO Mel Karmazin hob dabei auch die tragbaren Empfangsgeräte hervor, die im Weihnachtsgeschäft für zusätzliche Umsätze und neue Kunden sorgten.
Innerhalb eines Jahres wuchs die Abonnentenzahl bei Sirius um 340 Prozent. Mitbewerber XM konnte im gleichen Zeitraum nur einen Zuwachs von knapp 140 Prozent verbuchen. Allerdings operiert XM mit 3,1 Mio. Kunden auf einem höheren Niveau als Sirius. Der Wachstumsmarkt Digitalfunk ließ zu Jahresbeginn zudem neue Spekulationen ins Kraut schießen: Nach Recherchen der „Los Angeles Times“ ist eine Fusion der beiden Konkurrenten in den kommenden Monaten ein mögliches Thema.



