Musik

Sirius spürt den Stern-Effekt

Der amerikanische Satellitenradiobetreiber Sirius macht Fortschritte. Nachdem sich die Digitalfunker in einem Millionendeal Howard Stern gesichert haben, wächst die Zahl der Abonnenten und die der Autohersteller, die Sirius-Empfänger in ihre Neuwagen vorinstallieren.

Der amerikanische Satellitenradiobetreiber Sirius macht Fortschritte. Nachdem sich die Digitalfunker in einem viel beachteten 500-Mio.-Dollar-Deal das Radio-Enfant-Terrible Howard Stern gesichert haben, wächst auch die Zahl der Abonnenten wieder schneller. Seit dem 18. Oktober zahlen mehr als 700.000 Amerikaner monatlich rund 13 Dollar für das werbefreie Kanalpaket. Allein im September schlossen 69.000 Neukunden Radioabos bei Sirius ab. Hauptkonkurrent XM kommt derweil auf über 2,5 Mio. Abonnenten. Doch auch die Automobilindustrie honoriert das Konzept von Sirius. Amerikas zweitgrößter Kfz-Hersteller Ford will künftig 20 verschiedene Modelle seiner Automarken Ford, Mercury und Lincoln mit Digitalreceivern ausstatten. Bis Jahresende will Sirius eine Mio. zahlende Zuhörer vorweisen können.

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