Musik

Sirius macht mehr Verlust als erwartet

Der amerikanische Satellitenfunker Sirius legt zwar beim Verkauf von Radio-Abonnements zu, doch die Verluste, die er dabei anhäuft, werden auch immer größer. Das Unternehmen sieht sich dennoch auf Kurs.

Der amerikanische Satellitenfunker Sirius legt zwar beim Verkauf von Radio-Abonnements zu, doch die Verluste, die er dabei anhäuft, werden auch immer größer. Im dritten Quartal belief sich der Fehlbetrag auf 169,4 Mio. Dollar, oder 14 Cents pro Sirius-Aktie. Analysten hatten mit nur minus zwölf Cents pro Aktie gerechnet. Trotz der wachsenden Verluste kann das Unternehmen auf steigende Umsätze verweisen: ganze 19,1 Mio. Dollar stehen 4,3 Mio. Dollar aus dem Vergleichsquartal des Vorjahres gegenüber.

Das Unternehmen sieht sich angesichts der durchwachsenen Zwischenbilanz dennoch auf Kurs. Im Berichtszeitraum habe man die Zahl der Abonnenten auf über 662.000 steigern können – ein Plus von 41 Prozent zum Quartal davor. Und bis Mitte Oktober stieg diese Zahl weiter auf über 700.000. Bis Jahresende sollen es mindestens eine Mio. Kunden sein, die sich die über 120 werbefreien Musikkanäle digital senden lassen.

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