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Sirius im Plus, XM mit Schwierigkeiten

Im umkämpften amerikanischen Digitalradiomarkt bahnt sich eine Umkehr der Kräfteverhältnisse an. Marktführer XM muss mit immer stärker schrumpfenden Zuwachsraten leben, während Sirius weiter zulegt.

Im umkämpften amerikanischen Digitalradiomarkt bahnt sich eine Umkehr der Kräfteverhältnisse an. Marktführer XM muss mit immer stärker schrumpfenden Zuwachsraten leben, während Sirius weiter zulegt. XM konnte im dritten Quartal nur 285.000 neue Abonnenten für seine Satellitensender gewinnen. Im Vergleichsquartal des letzten Jahres waren es noch 617.000 Neukunden.

Ganz anders ist die Situation bei Sirius: Hier wuchs der Stamm an zahlenden Hörern um 441.100 Kunden – 23 Prozent mehr als vor einem Jahr. Damit kommt Sirius inzwischen auf eine Abonnentenzahl von insgesamt 5,12 Mio. Konkurrent XM liegt aktuell bei 7,19 Mio. Dauerhörern. Doch die große Euphorie im Satellitenfunk ist derzeit eher verflogen. Analysten rechnen in den kommenden Jahren mit sinkenden Zuwachsraten.

Vor allem die junge Generation scheut die Angebote von XM und Sirius – aus Kostengründen und weil genügend andere digitale Entertainmentangebote verfügbar sind. Für das Jahr 2009 geht Marktforscher Bridge Ratings von einem Führungswechsel aus: Bis dahin wird Sirius 12,53 Mio. Abonnenten haben, XM nur 12,26 Mio.

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