Musik

sigena music masters trotzt der Marktentwicklung

Konzentration auf das deutschsprachige Lizenzgeschäft

“Dies liegt natürlich zum einen daran, dass die finanzielle Situation der Konsumenten erheblich geschwächt ist, zum anderen daran, dass die Major-Companies, die sich zum größten Teil in internationalen Händen befinden, kein Interesse haben, ein deutschsprachiges Produkt zu fördern“, führt er aus. Dabei sieht er seine Firma, die fünf Mitarbeiter beschäftigt, von dem Rückgang nicht „so stark“ betroffen. „Wir haben uns auf das nationale, deutschsprachige Lizenzgeschäft konzentriert und können immer wieder Ideen liefern, die von der Musikindustrie gern genutzt werden.“ So platzierte sigena in den vergangenen Jahren nach eigenen Angaben zwischen 400 und 600 deutschsprachige Alben im GAS-Territorium in diversen Vertrieben.

Das Unternehmen versteht sich als Dienstleistungsfirma, vor allem im Bereich der Low-Budget-Veröffentlichungen. „Die Vorteile für unsere Kunden bestehen darin, dass wir nicht nur Lizenzen auf Anfrage liefern, sondern dass wir jedem unserer Kunden ständig Vorschläge mit neuen Headlines anbieten – und dann natürlich gleichzeitig das Lizenz-Clearing hierfür übernehmen“, erläutert Hofius. Dabei übernimmt sigena nicht nur das Clearing und die Gestaltung der Headlines für die CDs, sondern betreut auch die Lizenzabrechnung für die Einzeltitel. Als Produktionfirma bemüht sich das Unternehmen, für die von sigena produzierten Künstler ein neues Label auf dem Markt zu platzieren. Dafür nutzt sigena unter anderem das eigene Label Com-es Musik, auf dem in den nächsten Wochen neue Produktionen von Joyo, Diana Leonhardt und Margot Hellwig erscheinen.