Musik

Siemens investiert in Xingtone

Siemens Mobile Acceleration hat eine bisher nicht spezifizierte Summe in das US-Software-Unternehmen Xingtone investiert.

Siemens Mobile Acceleration, ein Venture Capital-Projekt, mit dem Siemens kleine Anbieter innovativer Mobilfunktechnologien finanziert, hat eine bisher nicht spezifizierte Summe in das US-Software-Unternehmen Xingtone investiert. Xingtone bietet ein Programm, mit dem Handy-Nutzer ihre eigenen Klingeltöne aus MP3-, WAV- und MIDI-Files sowie von CDs erstellen und auf das Mobiltelefon laden können. In den USA hat Xingtone schon 40.000 Abnehmer gefunden, der Europastart ist für Ende des Jahres geplant. „Wir glauben, dass dies einer der dynamischsten Bereiche in der Industrie ist“, begründete Sven Weber, Vizepräsident bei Siemens Mobile Acceleration, die Investition. Xingtone Chairman und Präsident Brad Zutaut begrüßt das Siemens Engagement, weil es „Xingtones Bemühungen, das Denken der Industrie zu verändern, beschleunigt.“ Xingtone sei der Beweis, dass das Model eines offenen Marktes anwenderfreundlicher sei und den Nutzern ermögliche, „ihr digitales und ihr mobiles Leben zu verschmelzen“. Zutaut ergänzt: „Inhalte müssen nicht an ein einzelnes Medium gebunden sein, sie können dir überall hin folgen.“ Ob Netzbetreiber und Plattenfirmen diese Vision teilen, darf bezweifelt werden.

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