Musik

Siegeszug der Arctic Monkeys setzt sich fort

Die Arctic Monkeys haben mit ihrem Album „Favourite Worst Nightmare“ die Konkurrenz in den UK-Charts erwartungsgemäß weit hinter sich gelassen. Beyoncé & Shakira verteidigen indes mit „Beautiful Liar“ souverän die Führung bei den Singles.

Die Arctic Monkeys haben mit ihrem neuen Album „Favourite Worst Nightmare“ die Konkurrenz in den UK-Charts erwartungsgemäß weit hinter sich gelassen. Der Nachfolger zu ihrem rekordbrechenden Debüt aus dem Jahr 2006, „Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not“, setzte bereits am ersten Verkaufstag rund 85.000 Exemplare ab. Für eine Doppelspitze reicht es für das Quartett aus Sheffield jedoch nicht: Beyoncé & Shakira verteidigen mit ihrem Duett „Beautiful Liar“ souverän die Führung bei den Singles.

Trauer dürfte im Hause der Arctic Monkeys allerdings fehl am Platz sein. Zusätzlich zu ihrem Erfolg bei den Alben stellte die Band einen weiteren Rekord auf: Erstmalig in der Geschichte der britischen Hitlisten haben sich alle Tracks ihres aktuellen Longplayers allein durch Downloads in die Singles-Charts katapultiert. So finden sich neben der offiziellen Single „Brianstorm“, die diese Woche fünf Plätze einbüßt und auf der sieben landet, beispielsweise die Tracks „Fluorescent Adolescent“ auf Rang 60 und „505“ auf Position 74.

Die vormalige Nummer eins, „Give It To Me“ von Timbaland feat. Nelly Furtado & Justin Timberlake muss in dieser Woche mit dem Silberrang vorliebnehmen, während sich Avril Lavignes „Girlfriend“ von Platz vier auf drei verbessert. Einen Platz darunter tummelt sich R&B-Senkrechtstarter Ne-Yo mit „Because Of You“. Die Top Fünf beschließt Mark Ronson mit seiner Interpretation des Smiths-Klassikers „Stop Me If You Think You’ve Heard This One Before“. Derweil versucht der 23-jährige Newcomer Mika mit „Love Today“ an den großen Erfolg seiner Vorgänger-Single „Grace Kelly“ anzuknüpfen: Der Song klettert um zwölf Plätze und landet auf Rang sechs.

Bei den Alben fällt Avril Lavigne mit „The Best Damn Thing“ auf Position drei zurück. Vor der Kanadierin verharrt Mark Ronsons Album „Version“ auf Platz zwei. Dahinter tauschen Amy Winehouses „Back To Black“ und Cascadas „Everytime We Touch“ die Ränge: Das Album der Soul-Lady ergattert somit Platz vier, während die Platte des deutschen Dance-Projekts auf die fünf abrutscht.

Mehr zum Thema