Nach vierwöchiger Reise auf dem Frachtschiff „Marina“ ist das Gröbste überstanden: Shakira ist in Kolumbien angekommen und wird sich für immer in ihrer Heimatstadt Barranquilla positionieren. Fünf Meter misst die Popelfe, die stolze fünf Tonnen auf die Waage bringt – und aus Stahl ist. Denn nicht die Sängerin selbst, sondern ein in Deutschland geschaffenes Abbild von ihr soll ab sofort das Bild des Ortes bereichern.
Geschaffen wurde das Kunstwerk von dem Bildhauer Dieter Patt, zugleich Landrat des Rhein-Kreises Neuss. Der 62-Jährige ist seit Jahren mit der Grammy-Gewinnerin befreundet und setzt sich für die Verbesserung der Handels- und Kulturbeziehungen mit Kolumbien ein. Im Zuge einer Spendengala für eine von Shakira unterstützte Kinderhilfsorganisation hatte bereits im November vergangenen Jahres die symbolische Übergabe stattgefunden.
I have a dream
Nachdem das überlebensgroße Abbild zunächst am Flughafen von Barranquilla aufgestellt werden sollte, wird es nun seinen endgültigen Platz im Stadtzentrum der nördlich gelegenen Hafenstadt finden. Shakira selbst sprach sich gegen den ursprünglich gewählten Ort aus, weil dort nur die wohlhabende Bevölkerung einen Blick auf die Skulptur werfen könne.
Die 29-Jährige möchte aber, dass jeder das Werk betrachten kann. Man solle das Werk jedoch nicht mit ihr identifizieren, sondern es vielmehr als Symbol dafür sehen, dass man „Träume aus dem Nichts heraus“ verwirklichen kann.
Shakiras neue Single „Hips Don’t Lie“ hingegen ist weniger leicht zugänglich. Der Song wird ausschließlich als Handy-Download erhältlich sein – und zwar nur für Kunden des US-Mobilkonzerns Verizon.


