Auf der US-Musikmesse NAMM (19. bis 22. Januar) in Anaheim zeigt der deutsche Kopfhörer- und Mikrophonhersteller Sennheiser erstmals das neue evolution-Grenzflächenmikrofon e 912. Damit stellt der Audiospezialist seinem speziell für Bass-Drums entwickelten Grenzflächenmodell e 901 ein Schwestermikrofon an die Seite, das für die Abnahme von Sprache, Gesang und akustischen Instrumenten, insbesondere Piano und Konzertflügel, konzipiert wurde.
„Ob Musikinstrumente, Theater- oder Opernbühne, Konferenzen, Kirchen oder Rednerpulte – das e 912 ist für diese Einsatzbereiche eine ideale Lösung“, so Stephan Scherthan, Produktmanager für drahtgebundene Mikrofone. Das dauerpolarisierte Kondensatormikrofon mit der Richtcharakteristik halbe Niere verfügt über einen weiten Übertragungsbereich von 20 bis 20.000 Hertz und einen Grenzschalldruckpegel von 136 dB. Die Gehäuseform ist sehr flach und damit unauffällig, dennoch ist das Mikrofon äußerst robust und steckt den einen oder anderen Tritt problemlos weg.
An der Unterseite des e 912 sorgt eine Gummiplatte dafür, dass Erschütterungen nicht übertragen werden; mit Hilfe der dort befindlichen Montageschlitze kann das Mikrofon fest auf einer Bühne, auf Konferenztischen oder Rednerpulten installiert werden. Das e 912 bringt ein stattliches Gewicht von 550 g mit, womit es sich auch bei nicht ortsfester Installation stabil positionieren lässt. Die Vorverstärkerelektronik ist bereits ins Mikrofon integriert; der vergoldete XLR-3-Stecker ist vom Gehäuse so ummantelt, dass auch die angeschlossene Kabelkupplung geschützt wird. Um sich möglichst harmonisch in die Installationsumgebung einzufügen, ist das e 912 in den Farben Cremeweiß und Schwarz erhältlich.
Fazit: Mit dem e 912 steht dem Nutzer ein professionelles, vielseitiges Mikrofon für unterschiedlichste Aufgaben in der Sprach-, Gesangs- und Instrumentenabnahme zur Verfügung.



