“Ich möchte mich nicht gern mit dem Menschen direkt auseinandersetzen“, sagte Scorsese und erklärte: „Ich will vor allem eine Geschichte schreiben, eine Story finden, und sie dann so erzählen, wie ich es für richtig halte.“
Im Film will er sich auf die Anfänge von Dylans Karriere konzentrieren und sich vor allem den Jahren 1961 bis 1966 widmen.
Der Songwriter ist für Scorsese zudem kein Unbekannter. Bereits 1978 drehte der „Aviator“-Regisseur den Film „The Last Waltz“. Damals verewigte er das letzte Konzert von Dylans einstiger Begleitformation The Band, die dafür ihren alten Frontmann für einige Songs auf die Bühne holte.
Von Woodstock zu Dylan
Für den neuen Film hat Scorsese, der mit dem „Woodstock“-Film 1970 sein Entrée in die Musikwelt schaffte, umfangreiches Bildmaterial gesichtet. Dazu gehören auch zehn Stunden aktuelle Gespräche, die Dylans Manager mit seinem Künstler führte. Und auch der erste Teil der Dylan-Autobiografie „Chronicles“ könnte ihm als Inspiration dienen. Scorsese glaubt: „Ich bin auf seiner Seite, also wird es wohl ein Pro-Dylan-Film“.


