“Wir mussten uns erst einmal wieder neu einrichten“, erklärt Sänger und Gitarrist Robert Suchan. „Wie der Titel des Albums schon verrät, hatten wir eine schwierige Zeit zu meistern. Das war auch einer der Gründe, warum wir länger gebraucht haben, um unser neues Album fertig zu stellen.“ Diverse Schwierigkeiten mit ihrem Label führten dazu, dass die Band mehr als ein Jahr ohne einen Vertrag überleben musste.
„Wir haben uns in Deutschland wieder für Motor Music entschieden. Wir kennen die meisten der dort Verantwortlichen noch aus der Zeit, als Motor ein Label von Universal war. Die Zusammenarbeit war schon damals sehr gut, und deshalb haben wir gar nicht lange überlegt und uns auch diesmal für die Firma entschieden.“
Veränderte Rahmenbedingungen
Der größte Unterschied zum letzten Album, das die Formation in nur vier Wochen in Los Angeles einspielte, lag vor allem in den veränderten Aufnahmebedingungen. „Unsere neue Platte ist an verschiedenen Orten und zu unterschiedlichen Jahreszeiten entstanden. Dieses Mal haben auch viel mehr Leute mitgespielt als vor drei Jahren.“
Laut Robert Suchan machte die Arbeit an „Hard Times Are In Fashion“ allen Beteiligten viel mehr Spaß – und das hört man den elf Songs auch an. Ihre musikalische Linie verlässt die Formation trotzdem nie. „An den Aufnahmen waren drei Schlagzeuger beteiligt sowie ein Pedalsteelgitarrist“, schwärmt Suchan.
Nachdenklichkeit und Abenteuerlust
Entsprechend vielschichtig klingen Tracks wie „Back And Forth“ oder der nachdenkliche Opener „Why Bother at All“, in dem sich Koufax mit der eigenartigen Stimmung in den USA nach der letzten Wahl beschäftigen. Auch die Zusammenarbeit mit Produzent Michael Krassner verlief sehr zufrieden stellend. „Michael ist nicht nur ein hervorragender Produzent, sondern auch ein sehr guter Songwriter, der immer dann mit den richtigen Ideen zur Stelle war, wenn wir sie benötigten“, erzählt Suchan.
„Wir werden jetzt erst einmal als Quintett auf eine ausgedehnte Tournee gehen und das Album überall dort, wo man uns hören will, vorstellen. Und dann stürzen wir uns ins nächste Abenteuer.“


