Elias Fröhlich, Jury-Mitglied von „MusicStar“, dem Schweizer Pendant von „Deutschland sucht den Superstar“, war offenbar aufgrund von Indiskretionen nicht länger zu halten und wurde von den Verantwortlichen abgesetzt. Ursache war eine Geschichte im größten Schweizer Boulevardblatt „Blick“ am 21. Januar. Dort waren wenig charmante Indiskretionen über einen „MusicStar“-Teilnehmer („ließ Braut vor dem Altar stehen“) veröffentlicht worden. Nach eigener Aussage hatte der Teilnehmer diese Informationen dem „Blick“ nie in dieser Form übermittelt.
Quelle der Infos dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit Elias Fröhlich sein, der selbst beim „Blick“ tätig ist und zudem als Schweiz-Korrespondent des Branchenblatts „Der Musikmarkt“ fungiert. Die Verantwortlichen des DRS sprachen von einem „Interessenkonflikt, der immer grösser“ werde und handelten. Schon vier Tage später, in der ersten Endrunden-Ausscheidung vom 25. Januar wurde Fröhlich ersetzt durch Ivo Sacchi, dem Chef von Universal Music Switzerland. Die Plattenfirma vermarktet die Tonträger der Schweizer Casting-Show. Wer „MusicStar“ wird, steht am 21. Februar fest.


