Musik

Schweizer richten Export-Bereich ein

Während sich die Schweizer Dependancen der Major-Konzerne im Schoß ihrer Muttergesellschaften präsentieren, bietet der Suisa-Gemeinschaftsstand erneut ein Forum für 20 Firmen.

So schätzt zum Beispiel Promotion-Manager Jean-Marc Nia von der RecRec Medien den „sehr gut betreuten“ Suisa-Stand: „Er ist für uns Kleine eine super Koordinationsstelle.“ Nia meint zwar, dass manche Gespräche im Rahmen der Popkomm. generell auch per Telefon geführt werden könnten, aber das persönliche Treffen sei doch durch nichts zu ersetzen, auch wenn es nur einmal pro Jahr sei. Der bestens eingeführte Schweizer Gemeinschaftsstand präsentiert sich nach Angaben von Suisa-Kommunikationschef Roy Oppenheim baulich „erneuert und der neuen Halle angepasst“. Den gemeinsamen Auftritt finanzierten erneut die Suisa und die Suisa-Stiftung für Musik in Kooperation mit der nationalen IFPI-Dependance sowie den 20 angemeldeten Ausstellern.

Philipp Schnyder, Leiter der Abteilung Youth & Chaos beim Migros Kulturprozent, richtete extra für den Popkomm.-Stand eine, wie er betont, „betreute Swiss Music Export-Ecke“ ein: „Wir haben ein paar spannende und wie wir meinen auch fürs Ausland interessante CDs im Reisegepäck dabei.“ Eine Schweizer Nacht wie im Vorjahr findet diesmal nicht statt, doch am 17. August sind in Köln verschiedene Schweizer Acts zu sehen, darunter die Labelnacht von Straight Ahead Records aus Zürich: Das unabhängige und in Deutschland von PP Sales Forces vertriebene Label stellt seine New-Jazz-Künstler im Club Tronique vor. Weitere Schweizer Firmen wie Fresh Music, HyperSound und Take Off Music präsentieren sich ebenfalls an einem gemeinsamen Stand (Halle 6, Stand B2), allerdings unabhängig von der Suisa.