Musik

Schweizer Popstars im Tal der Tränen

Anders als die deutschen Popstars-Projekte No Angels und Bro’Sis will deren Schweizer Pendant, die Fernsehband Tears, nicht recht aus den Startlöchern kommen.

Anders als die deutschen Popstars-Projekte No Angels und Bro’Sis will deren Schweizer Pendant, die Fernsehband Tears, nicht recht aus den Startlöchern kommen. Wie das Schweizer Nachrichtenmagazin „Facts“ berichtet, verläuft die Karriere der vier Schweizer Mädchen, nach einem vielversprechenden Auftakt mit dem Nummer-Eins-Hit „M.U.S.I.C.“, mittlerweile eher schleppend. Auf Seiten der Plattenfirma, Universal Schweiz, sei man über den raschen Abstieg des Titels in den Charts schwer enttäuscht. Auch der Nummer-Eins-Erfolg sei nur durch eine Kooperation mit der Handelskette Ex Libris zustande gekommen, die die Single für käuferfreundliche 3.50 Franken anbot und damit für den „Scheinerfolg“ der Gruppe verantwortlich zeichnete, so das Magazin weiter. Die Hoffnungen ruhen nun auf dem Durchbruch der Sängerinnen im benachbarten Ausland, wobei speziell der große deutsche Markt im Visier der Marketing-Strategen stehe. Doch hierzulande fiel der Tears-Auftakt eher mager aus: „M.U.S.I.C.“ debütierte lediglich auf Platz 90 der Charts und musste sich bereits nach einer Woche wieder aus der Deutschen Hitlisten verabschieden. Da half auch die Kooperation mit der RTL-2-Casting-Show „Teen Star“ wenig, die „M.U.S.I.C.“ als Titelmusik einsetzte.