Musik

Schweizer Markt nur knapp unter dem Vorjahr

Die Mitglieder der IFPI Schweiz schlossen das Jahr 2002 nach Umsätzen mit einem Minus von knapp 1,7 Prozent ab, nach verkauften CDs verzeichnete die Branche laut IFPI-Präsident Marco Zanotta leichte Zuwächse.

Die Mitglieder der IFPI Schweiz schlossen das Jahr 2002 mit Umsätzen in Höhe von 297 Millionen Franken oder umgerechnet rund 200 Millionen Euro ab. Nach Umsätzen von 302 Millionen Franken im Jahr 2001 ein Minus von knapp 1,7 Prozent. Nach verkauften CDs verzeichnete die Branche laut IFPI-Präsident Marco Zanotta leichte Zuwächse. „Wir haben einen leicht rückgängigen Markt“, erklärte Zanotta im Gespräch mit musikwoche.de: „Wenn wir die Entwicklung mit gewissen anderen Märkten vergleichen, ist das Ergebnis aber beinahe paradisisch.“ Die IFPI-Mitgliedsfirmen decken in der Schweiz rund 91 Prozent des Markts ab. Laut Zanotta sei die relative Stabilität des Tonträgergeschäfts in der Schweiz unter anderem auf die Stärke der lokalen Märkte für französischsprachiges und italienisches Repertoire zurückzuführen. Zwar lagen Zanotta keine Zahlen für die Teilmärkte vor, er rechnet aber damit, dass beide von dieser Entwicklung profitieren konnten. Allein die französischsprachige Schweiz trägt laut Zanotta rund ein Drittel zum Gesamtvolumen des Schweizer Markts bei. Zudem sei die gesamtwirtschaftliche Situation in der Schweiz besser als zum Beispiel in Deutschland.

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