Musik

Schwedens Tonträgermarkt verbucht Verluste

Die Mitglieder des schwedischen Branchenverbands GLF verbuchten im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Umsatzminus im zweistelligen Prozentbereich. Der DVD-Boom verhinderte größere Einbußen.

Die Mitglieder des schwedischen Branchenverbands GLF verbuchten im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Umsatzminus in Höhe von 12,3 Prozent, die Zahl der verkauften Exemplare sank um 8,5 Prozent. Bei den Musik-DVDs meldet der Branchenverband Zuwächse von 192 Prozent nach Umsätzen und 232 Prozent nach Stückzahlen. Damit ließen sich die Einbußen im klassischen Musikgeschäft etwas abdämpfen: Während CD-Alben nach Umsätzen 13,6 Prozent und nach Stückzahlen 9,9 Prozent einbüßten, brachen die Umsätze bei den Singles gar um 32,9 Prozent ein, die Zahl der Verkäufe des Formats sank um 20,4 Prozent. Das Jahr 2002 hatten die GLF-Mitglieder noch mit einem Umsatzminus von 5,7 Prozent abgeschlossen, die Zahl der verkauften Exemplare fiel hingegen um 0,6 Prozent geringer aus als im Vorjahr. Schon bei der Jahresbilanz hatten Zuwächse bei den DVDs in Höhe von 156 Prozent nach Umsätzen und von 183 Prozent nach Exemplaren höhere Umsatzverluste bei CD-Alben (minus sieben Prozent) und bei Singles (minus 16,2 Prozent) teils abgefedert. Allerdings kamen im Jahr 2002 auf eine in Schweden verkaufte DVD noch mehr als 100 verkaufte CD-Alben.

Mehr zum Thema