Arnold Schwarzenegger unterzeichnete als Gouverneur des US-Bundesstaats Kalifornien ein neues Anti-Pirateriegesetz. Damit treten nun rechtliche Bestimmungen in Kraft, die den Besitz von 100 und mehr Aufnahmen eines Künstlers unter Strafe stellen, wenn der Besitzer offensichtlich kommerzielle Interessen verfolgt und gleichzeitig Rechteinhaber hintergeht. „Intellektuelles Gut und Kreativität sind Eckpfeiler der kalifornischen Wirtschaft“, sagte Schwarzenegger. Außerdem stelle das Gesetz nun die Musikbranche auf eine Stufe mit der Filmindustrie, die diesen rechtlichen Schutz schon seit 1990 genießt.
Die RIAA und die NARM bezeichneten das Gesetz als wichtigen Schritt im Kampf gegen die Piraterie, da es die Jobs Tausender Kalifornier sichere, die als Autoren, Produzenten oder Musiker arbeiten sowie der Personen, die mit dem legalen Vertrieb von Musikprodukten ihr Geld verdienen.
2005 beschlagnahmten die Behörden in Kalifornien mehr als eine Mio. illegal hergestellter CDs. Im Rahmen der Ermittlungen kam es laut der RIAA im vergangenen Jahr zu 1200 Festnahmen.



