Der deutsche Countertenor Andreas Scholl gewann am Abend des 4. Mai in London einen Classical Brit Award für sein Album „Arias For Senesino“. In der Kategorie Sänger des Jahres setzte er sich gegen Künstler wie den bereits mehrfach zu Brit-Ehren gelangten Bryn Terfel und Renee Fleming durch.
Mit gleich zwei Auszeichnungen ging zudem der spanische Startenor Placido Domingo nach Hause. Er erhielt einen Award für sein Lebenswerk und einen zweiten als Kritikerpreis für seine Rolle in der Einspielung der Wagner-Oper „Tristan und Isolde“ mit dem Royal Opera House Chorus & Orchestra und Antonio Pappano.
Der Brit Award für das Album des Jahres ging an Katherine Jenkins für die gar nicht auf den deutschen Markt gelangte CD „Living A Dream“, die Einspielung des Jahres durch ein Orchesters oder Ensemble lieferte das Takacs Quartet mit seinen späten Streichquartetten Beethovens.
Weitere Auszeichnungen gingen an Leif Ove Andsnes als Instrumentalist des Jahres, James MacMillan als in der Kategorie zeitgenössische Komposition, Dario Marianelli für den mit Jean-Yves Thibaudet und dem English Chamber Orchestra aufgenommenen Soundtrack zu „Pride & Prejudice“ und Alison Balsom als britische Nachwuchskünstlerin des Jahres.



