Im Streit zwischen der Musikindustrie und Webcastern um Lizenzgebühren für Musikstreams nimmt jetzt eine Schlichtungskommission des US-Copyright-Office ihre Arbeit auf. Innerhalb eines halben Jahres muss das sogenannte CARP (Copyright Royalty Arbitration Panel) eine Entscheidung treffen, wieviel Online-Radiosender an Lizenzgebühren für ihre Angebote zahlen müssen. Die der Recording Industry Association of America (RIAA) und der Digital Music Association (DiMA) liegen diesbezüglich noch weit auseinander. In verschiedenen Hearings werden die beiden Parteien der dreiköpfigen Kommission ihre jeweiligen Argumente vortragen. forderte die Copyright-Behörde die beiden Parteien auf, eigenverantwortlich eine marktgerechte Lösung zu finden. Obwohl die RIAA und ihre Mitglieder bereits mit 26 Webcastern individuelle Vereinbarungen über Tantiemenzahlungen getroffen haben, ist eine allgemeingültige Regelung bislang noch nicht zustande gekommen.
Schlichtungskommission befasst sich mit Streaming-Gebühren
Im Streit zwischen der Musikindustrie und Webcastern um Lizenzgebühren für Musikstreams nimmt eine Schlichtungskommission des US-Copyright-Office ihre Arbeit auf.


