Musik

Sanctuary: Wiederentdeckte Schätze

Seit sechs Monaten kümmert sich Sanctuary Records in Deutschland um das eigene Reggae-Label Trojan, dessen Vertrieb über Zomba läuft. Mit Erfolg, wie die Absatzzahlen zeigen.

Vor allem die auf 7″-, 10″- und 12″-Singles neu aufgelegten Klassiker erfreuen sich großer Beliebtheit. „Von der Resonanz auf diese Veröffentlichungen waren wir selbst überrascht“, erklärt Dennis Dührkoop, zuständiger Promoter bei Sanctuary. „Bei uns haben sich zahlreiche begeisterte DJs gemeldet.“ Im Frontline-Bereich ist Trojan, bis auf das im Januar erschienene Album „Jamaican E.T.“ von Lee Perry, nicht aktiv. Dafür erscheinen aber jeden Monat Backkatalog-Perlen, Mitte Juni unter anderem Compilations von Horace Andy („Feel Good All Over – Anthology 1970-1976“), Max Romeo („The Coming Of Jah – Anthology 1967-1976“) und Desmond Dekker & The Aces („Israelites – The Best Of 1963-1971“). Trojan legt Wert auf die Optik und die Ausstattung der Platten. Auch für Dennis Dührkoop ist das einer der Gründe, warum das Renommee des Labels stetig wächst.