Musik

Samsung sagt Nein zur Loveparade

Offiziell gibt es zwar einen Termin für die Loveparade, aber nach der Absage des potenziellen Hauptsponsors Samsung ist der Technoumzug am 9. Juli doch wieder gefährdet. Bringt Tim Renner die Rettung?

Offiziell gibt es zwar einen Termin für die Loveparade, aber nach der Absage des potenziellen Hauptsponsors Samsung ist der Technoumzug am 9. Juli doch wieder gefährdet. Ein Sponsoring stehe derzeit nicht zur Debatte, sagte eine Sprecherin aus der Marketingabteilung von Samsung gegenüber der „Berliner Morgenpost“. Erst im Februar hieß es, der koreanische Elektronikkonzern wolle sich eventuell sogar die Namensrechte an der Veranstaltung sichern. Doch entsprechende Meldungen wurden von Samsung umgehend und unzweideutig dementiert.

Bei den Loveparade-Betreibern gibt sich Sünje von Ahn indes weiter zuversichtlich: „Wir sind noch mit anderen potenziellen Sponsoren der Unterhaltungsindustrie im Gespräch.“ Was den Veranstaltern und der durchführenden Firma Planetcom offenbar zu schaffen macht, ist, dass beide Firmen – nach dem Abgang von Fabian Lenz bei der Loveparade und dem Ausscheiden von Ralph Regitz bei Planetcom – im Moment ohne Geschäftsführer dastehen.

In Berlin wollen deshalb die Gerüchte, wonach Motor Music-Chef Tim Renner diese Aufgabe übernehmen wird, nicht verstummen. Bei der Club Commission, einer Interessensvertretung von Berlins Club-Betreibern, rechnet man jedenfalls bereits fest mit Renner. „Wir haben die Hoffnung, dass der personelle Wechsel mit Tim Renner auch einen inhaltlichen Neuanfang bringt“, erklärte Bastian Fritz, Vorstandsmitglied der Club Commission, gegenüber der „Morgenpost“.

Mehr zum Thema