Die Singles-Verkäufe in Großbritannien sanken in den ersten drei Quartalen 2001 um rund sechs Prozent. Dies stellte die Industrieverband BPI fest, der in diesem Bereich auch deutlich weniger Edelmetall vergeben durfte: Wurden 1999 noch 14 Platin- und 33 Gold-Auszeichnungen an die Künstler verteilt, vergab die BPI in diesem Jahr erst sechs Platin- und 16 Gold-Trophäen. Dem Einbruch bei den Singles stehen gesunde Zuwächse im Longplay- und vor allem im Compilation-Bereich gegenüber. Bei den Hit-Kopplungen verzeichnete die UK-Tonträgerindustrie einen Zuwachs von elf Prozent, während im gleichen Zeitraum zehn Prozent mehr Alben verkauft wurden. Herrscher über das britische Musikverlagswesen ist nach wie vor mit deutlichem Vorsprung EMI Music Publishing. Der Verlag verzeichnet bei den Singles mittlerweile einen Marktanteil von 35,5 Prozent, der damit höher ist, als die Anteile der drei folgenden Musikverlage zusammen. Auch bei den Alben liegt EMI mit einem Anteil von 26,2 Prozent an der Spitze. In der Gesamtwertung führt EMI mit 31,5 Prozent Marktanteil vor Warner/Chappell und Universal Music Publishing.
Rückläufige Singles-Verkäufe im Königreich
Die Singles-Verkäufe in Großbritannien sanken in den ersten drei Quartalen 2001 um rund sechs Prozent.



