Musik

Roxio setzt auf goldene Napster-Zukunft

Der neue Napster-Betreiber, das Softwareunternehmen Roxio, verzeichnet für das dritte Quartal höhere Verluste bei gesunkenen Umsätzen.

Der neue Napster-Betreiber, das Softwareunternehmen Roxio, verzeichnet für das dritte Quartal höhere Verluste bei gesunkenen Umsätzen. Demnach war das Minus in den Monaten Juli, August und September um das sechsfache höher als im Vorjahreszeitraum. Es betrug 11,9 Mio. Dollar. Der Umsatz sank um 18 Prozent auf 22,8 Mio. Dollar. Der operative Verlust stieg, vor allem wegen der Vorbereitungen für den Neustart von Napster, im selben Zeitraum von 5,2 auf 8,9 Mio. Dollar. Roxios Chairman & CEO Chris Gorog sagte bei der Vorstellung der Zahlen, er erwarte, dass sich Napster schnell als „goldener Standard“ im Online-Musikgeschäft erweisen werde. Der Erfolg von Apples iTunes-Service sei ein großer Indikator für die vorhandene Nachfrage nach digitaler Musik. Zudem wachse bei den Musikfans die Angst vor rechtlichen Schritten gegen die Internetpiraterie.

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