Die derzeitige Tournee der Rolling Stones leidet weiter unter Verzögerungen und Absagen. Die Band setzte vier Nordamerika-Termine neu an und strich den geplanten Tourabschluss in Honolulu von ihrem Reiseplan.
Das Konzert im McAfee Coliseum in Oakland findet nun um einen Tag verschoben am 6. November, statt. Die Auftritte in Phoenix, Las Vegas und Boise gehen anschließend wie geplant über die Bühne. In New Jersey machen die Rocklegenden nun am 17. November Station und treten dort in der Boardwalk Hall in Atlantic City auf. Dadurch verschiebt sich der Termin im Dogers-Stadium in Los Angeles auf den 22. November. In den Genuss des Abschlusskonzerts kommen nun die Kanadier. Die Show in Vancouver wurde auf den 25. November verschoben.
Hintergrund der unpopulären Maßnahmen ist eine Kehlkopfentzündung von Mick Jagger, der auf ärztlichen Rat eine viertägige Pause zur Stimmschonung einlegt. Durch die kurzfristigen Verschiebungen droht der Band zudem juristischer Ärger: US-Medien berichten mittlerweile von zwei Klagen gegen die Stones. So fordert ein Fan rund 51 Millionen Dollar von der Band, da das Konzert in New Jersey nur vier Stunden vor Beginn abgesagt wurde.



